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BUCH

Das 60% Potenzial

Mit Marketing die breite Masse für grünen Konsum begeistern

4.8 Rating auf Amazon

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Unser Framework wird eingesetzt von großen Konzernen, Mittelständlern, Start-Ups und NGOs, um mehr nachhaltige Produkte und Angebote zu verkaufen.

INHALT

Das 60% Potenzial

Das 60%-Potenzial beschreibt den größten und am häufigsten übersehenen Teil des Marktes für nachhaltige Produkte: rund 60 Prozent der Konsument:innen halten Nachhaltigkeit für wichtig, kaufen aber nicht danach.  Nicht aus Desinteresse — sondern weil das nachhaltige Angebot für sie zu teuer, zu unbequem oder zu wenig attraktiv ist. Wer diese Gruppe bewegt, verändert mehr als jede Kampagne für die ohnehin Überzeugten.

 

Das Buch zeigt, wie diese breite Masse tickt, was sie vom grünen Konsum abhält und wie Marketing zum Treiber einer erfolgreichen, wirtschaftlich tragfähigen grünen Transformation wird.

ISBN

3593519585

Jan Pechmann

Co-Autor, Gründer von BAM! Bock auf Morgen

Auf Deutsch

Taschenbuch & E-Book

HÖHREN & SEHEN

Das Buch in Ton und Bild

PODCAST

BAM! Bock auf Morgen — Episode #074

Johanna Gollnhofer und Jan Pechmann im Gespräch über das Buch.

VIDEO

Buchzusammenfassung: Das 60% Potenzial

Nachhaltiger Konsum, Verhaltenspsychologie & Mainstream-Marketing.

WORUM ES GEHT

Drei Gruppen - eine wird meist übersehen

Gollnhofer und Pechmann teilen den Markt anhand von Einstellung und tatsächlichem Verhalten in drei Gruppen nach zwei Achsen ein: grüne Einstellung und tatsächliches grünes Verhalten. Die 60 % sind dabei keine exakte Größe, sondern eine Annahme, die sich in mehreren Studien wiederfindet.

Framework aus dem Buch das 60% Potenzial. Der Markt wird in 3 Gruppen aufgeteilt: Öko-Fans, Das 60% Potenzial und Öko-Muffel.

15–20%

Öko-Fans

Grüne Einstellung & grünes Verhalten

Sie kaufen bereits nachhaltig, zahlen Aufpreise und verzeihen Kompromisse beim Produkt. An sie richtet sich der Großteil der Nachhaltigkeitskommunikation, des Nachhaltigkeitsmarketings und des klassischen Green Marketings — obwohl sie am wenigsten überzeugt werden muss. Die Gruppe ist zu klein, um einen Markt zu tragen. Sie befinden sich nicht im Attitude-Behavior-Gap.

~60%

Die breite Masse

Grüne Einstellung & kein grünes Verhalten

Sie finden Nachhaltigkeit richtig, aber sie ist im Kaufmoment nicht das entscheidende Kriterium. Preis, Geschmack, Verfügbarkeit und Gewohnheit stehen davor. Diese Gruppe wird von grüner Kommunikation selten gemeint und von moralischer Ansprache eher abgestoßen. Diese Gruppe befindet sich im klassischen Attitude-Behavior-Gap. 

Genau diese Gruppe gilt es jetzt zu gewinnen - und zwar für die Umwelt und für den Umsatz. 

15–20%

Öko-Muffel

Keine grüne Einstellung & kein grünes Verhalten

Sie lehnen Nachhaltigkeit als Kaufargument ab oder misstrauen ihr. Diese Gruppe umzustimmen ist teuer und selten erfolgreich. 

Warum kaufen Menschen nicht nachhaltig, obwohl sie es wollen? Der Attitude-Behavior-Gap!

Im Zentrum des Buches steht die Attitude-Behavior-Gap: der Unterschied zwischen dem, was Menschen über nachhaltigen Konsum denken, und dem, was sie tatsächlich kaufen. Diese Lücke lässt sich schließen - durch emotionale Ansprache und einen spürbaren, persönlichen Vorteil. Und nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit kluger Kommunikation und geschicktem Marketing. 

 

Und rund 60% der Bevölkerung finden sich im Attitude-Behavior-Gap wieder. Diese Zahl wurde auch in anderen Studien untermauert, wie zum Beispiel in einer Aufteilung des Marktes in den UK (2023) oder von der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung, 2023)

 

Die Kernbotschaft für die 60%: Nachhaltigkeit funktioniert nicht über Verzicht und schlechtes Gewissen. Es braucht geschicktes Marketing - damit Menschen keine Angst vor morgen haben, sondern Lust darauf.

Empirische Forschung hinter dem 60% Potenzial

Das Modell ist kein reines Beratungskonzept, sondern das Ergebnis jahrelanger Forschung zu Konsumentenverhalten und nachhaltigem Konsum. Ich bin Professorin für Marketing an der Universität St. Gallen und ko-leite seit 2021 das Institut für Marketing und Customer Insight (IMC-HSG). Meine Arbeiten zu nachhaltigem Konsum sind unter anderem im Journal of Consumer Research (2019 und 2025) erschienen, dem führenden Fachjournal der Konsumforschung.

Mahr dazu gibt es auf meinem Google Scholar Profil.

IMAGEPROBLEM VON NACHHALTIGKEIT

Warum Nachhaltigkeit ein Imageproblem hat - das Framework der 5 Vs.

Was verbinden die 60 % mit dem Wort Nachhaltigkeit und verwandten Begriffen? Wir bieten hier das Konzept der 5 Vs an: Verzicht, Verteuerung, Veränderung, Vertrauensverlust und Vernunft. Das Wort Nachhaltigkeit hat bei den 60 % tatsächlich ein gewaltiges Imageproblem.

In einer Studie wurde untersucht, welches Wort am häufigsten mit »sustainable fashion« verbunden wird. Die meisten Nennungen erhielt das Wort »schuldig«, die wenigsten Nennungen erhielt das Wort »Spaß«.

 

Das zeigt bereits das Grundproblem auf: Anscheinend verbindet die breite Masse Nachhaltigkeit nicht mit den schönen Dingen des Lebens, nicht mit Spaß und Lust, sondern mit Schuld und Frust.

Ähnlich geht es den mit Nachhaltigkeit verwandten Begriffen »vegan« oder »Öko«. Sie sind fast schon zu Kampfbegriffen geworden oder zumindest in weiten Teilen der breiten Masse momentan nicht positiv besetzt.

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VERSTEHEN

Wie erreicht Marketing die 60%?

Das Tandem-Framework aus dem Buch Das 60% Potenzial — das Modell für Green Marketing, das die breite Masse erreicht: vorne der Ich-Nutzen, hinten die Nachhaltigkeitsargumentation.

Die breite Masse wird nicht über Nachhaltigkeitsargumente erreicht, sondern über drei Hebel: Ich-Nutzen statt Wir-Nutzen, Emotion statt Aufklärung und positive Szenarien statt negative Szenarien. Nachhaltigkeit bleibt dabei im Produkt — sie führt nur nicht mehr die Kommunikation an. Genau daran scheitert klassisches Green Marketing am häufigsten: Es setzt auf das rationale Argument statt auf den emotionalen Nutzen.

Oder in unserer Bildsprache für das Marketing von nachhaltigen Produkten: Vorne auf dem Tandem sitzt der Ich-Nutzen, die Vorteils-Argumente und die Positiv-Szenarien. Die Argumentation für die Nachhaltigkeit fährt hinten mit. Und zwar nicht, weil sie uns nicht wichtig ist: Uns ist es ein Anliegen, mehr nachhaltige Produkte zu verkaufen, aber dafür müssen sie im Marketing für die 60% nach hinten gestellt werden. 

Ich-Nutzen statt Wir-Nutzen — Nachhaltige Produkte besser vermarkten

Nachhaltigkeit ist strukturell die schwächstmögliche Position in einer Kaufentscheidung: individuelle Kosten jetzt, kollektiver Nutzen später und für andere. Meistens ist der persönliche Vorteil bereits vorhanden und wird nur nicht erzählt. Langlebigkeit spart Geld. Weniger Verpackung heißt leichter tragen. Regional heißt frischer. Effizienz heißt tiefere Betriebskosten. Reparierbar heißt, man muss sich nicht neu entscheiden.

Emotion statt Aufklärung — Nachhaltigkeit kommunizieren, ohne zu belehren

Nachhaltiges Marketing greift standardmäßig zur Information: Prozentwerte, Siegel, CO₂-Bilanzen. Information verändert Wissen, nicht Verhalten. Die 60 Prozent wissen bereits, dass Nachhaltigkeit wichtig ist — das ist ja die Definition der Gruppe. Zahlen und Fakten sind richtig und wichtig, um potenziellen Greenwashing-Vorwürfen zu begegnen. Aber im Marketing wissen wir, dass positive Emotionen sehr viel besser funktionieren, als faktische Belehrungen. 

Positive Szenarien statt Negative Szenarien — Raus aus der Nische!

Negative Szenarien sind kein Fehler. Sie sind nur an die falsche Gruppe adressiert. Bei den Öko-Fans funktionieren sie hervorragend: Der schmelzende Eisberg, der brennende Wald, die ablaufende Frist mobilisieren Menschen, die sich ohnehin handlungsfähig fühlen. Bei den 60 Prozent kippt dasselbe Bild ins Gegenteil. Das Problem ist gewaltig, der eigene Einkaufswagen ist winzig — was bleibt, ist keine Motivation, sondern Ohnmacht. Und Ohnmacht führt nicht zu anderem Verhalten, sondern zum Wegsehen. Dazu kommt eine Einsicht, die im Marketing sehr viel älter ist als jede Nachhaltigkeitsdebatte: Positive Szenarien verkaufen besser als negative.

STIMMEN ZUM BUCH

Was Leser und Presse sagen

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GetAbstract

Nominiert für den International Book Award in der Kategorie Business Impact, mit einer Bewertung von 9 von 10 Punkten.

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einszunull.ch, Bücherberg-Rezension

Ein inspirierender Leitfaden für Marketingprofis und alle, die Nachhaltigkeit aus der Nische in den Mainstream holen wollen.

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Leserrezension von Amazon

"Eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren über Marketing gelesen habe. Sehr viele gut recherchierte Fakten und Studien in Kombination mit konkreten Tipps und Beispielen, wie Unternehmen ihr Marketing verbessern können. Absolute Leseempfehlung."

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nion digital

Eine klare Botschaft: Wer die breite Masse erreichen will, muss Nachhaltigkeit in Genuss, Qualität oder Lifestyle verpacken.

WAS DAS BUCH LIEFERT

Drei Ebenen: Analyse, Praxis, Ausblick

Gollnhofer und Pechmann teilen den Markt anhand von Einstellung und tatsächlichem Verhalten in drei Gruppen ein. Die 60 % sind dabei keine exakte Größe, sondern eine Annahme, die sich in mehreren Studien wiederfindet.

01

Wie die breite Masse tickt

Eine Analyse, was die 60 % vom grünen Konsum abhält — und wie sich diese Zielgruppe tatsächlich erreichen und umstimmen lässt.

02

Marketing-Best-Practices

Konkrete Ansätze für die grüne Transformation: von attraktiven Produkten bis zu Botschaften, die ohne moralischen Zeigefinger wirken.

03

Fünf neue Rollen für CMOs

Ein Ausblick, wie Marketingverantwortliche zum Treiber der grünen Transformation werden — mit fünf ganz konkreten neuen Rollen für CMOs von morgen.

Keynote anfragen

DIE AUTOREN

Zwei Perspektiven, ein Buch

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WISSENSCHAFT

Prof. Dr. Johanna Gollnhofer

Associate Professor für Marketing an der Universität St. Gallen und Leiterin des Instituts für Marketing und Customer Insight (IMC-HSG). Forscht und lehrt an der Schnittstelle von Marketing und Nachhaltigkeit.

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PRAXIS

Jan Pechmann

Gründer von BAM! Bock auf Morgen — einer marktorientierten Nachhaltigkeitsberatung, die dafür sorgt, dass Nachhaltigkeit sich für Umwelt und Umsatz gleichermaßen lohnt.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Marketing-Professorin, Autorin und Keynote-Speakerin zu Marketing, Marken, Nachhaltigkeit und Konsumentenverhalten.

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